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  1. Aktuelles

AKTUELLES AUS DEM HAUSE GEDAT

12. Mai 2026

März 2026: +4,8 % mehr Objekte im Außer-Haus-Markt beliefert

Entwicklung der belieferten Objekte: +4,8 % zum Vormonat / +1,4 % zum Vorjahresmonat

 

Hamburg, 12.05.2026. Die Entwicklung der belieferten Objekte im Außer-Haus-Markt durch den Getränkefachgroßhandel stieg im März 2026 um +4,8 % im Vergleich zum Vormonat. Dies entspricht einem Indexwert von 99,7. Bezugsgröße ist das Gesamtjahr 2025 mit einem Index = 100. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurden +1,4 % mehr Objekte beliefert. Im März 2026 wurden in allen drei Betriebsformen mehr Objekte beliefert als im Vormonat. Auch im Vergleich zum Vorjahresmonat zeigt sich in allen drei Betriebsformen ein Anstieg der belieferten Objekte.

 

Entwicklung je Betriebsform in getport verfügbar

Die Entwicklung innerhalb der drei Betriebsformen Beherbergung, getränkegeprägte Betriebe und Speisebetriebe variiert. Die detaillierte Auswertung je Betriebsform steht registrierten getport-Nutzern im GEDAT-Portal zur Verfügung.

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Zur Methodik

Die Zahlen basieren auf der monatlichen Anzahl belieferter Objekte durch den Getränkefachgroßhandel (durchschnittliche Größe der Stichprobe von meldenden GFGHs pro Monat n=916). Gezählt wird je Objekt ausschließlich, ob im jeweiligen Monat mindestens eine Belieferung stattgefunden hat. Berücksichtigt sind Lieferungen in Betriebe unterteilt auf die Schwerpunkte Ausschank von Getränken, Verkauf von Speisen und Beherbergung. Dabei ist zu beachten, dass die Übergänge fließend sind und viele Mischformen existieren. Betriebsformen mit dem Schwerpunkt Getränke umfassen neben der klassischen Kneipe auch Cafés, Bars und Gaststätten mit einer eingeschränkten Speisekarte. Betriebsformen mit Schwerpunkt auf Speisen sind Restaurants und etwa Systemgastronomie, Rasthöfe, Imbisse. Zur Beherbergung zählen Betriebe mit jeglicher Ausrichtung auf Übernachtungen wie Hotels, Pensionen oder Jugendherbergen.

 

Beginn des Betrachtungszeitraums ist das Jahr 2025, dessen Anzahl belieferter Objekte den Indexwert 100 darstellt. Über den Indexwert wird die relative Veränderung der Anzahl belieferter Objekte pro Monat im Verhältnis zum Ausgangsmonat ausgedrückt. Ein Index von 110 bedeutet eine Veränderung von +10%, ein Indexwert von 90 bedeutet eine Veränderung von -10% zum Ausgangswert.

 

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08. Mai 2026

Digitalisierung der Getränke-Supply-Chain:

Warum mangelnde Kooperation oft mehr bremst als die Technik

 

Im Rahmen des SideKick-Kongresses 2026 in Heidelberg stand in unserem Vortrag ein Thema im Mittelpunkt, das für viele Unternehmen der Getränkebranche hochrelevant ist: Warum kommt die Digitalisierung der Getränke-Supply-Chain trotz vorhandener technischer Möglichkeiten nur langsam voran?

 

Im Austausch mit den Marktteilnehmern wird oft eine zentrale Ursache deutlich: Nicht die Technik ist heute das Hauptproblem. Die entscheidenden Hürden liegen häufig in fehlender Abstimmung zwischen den Marktteilnehmern, mangelnder Priorisierung im Unternehmen und einer unzureichenden gemeinsamen Nutzung von Daten.

 

Was Unternehmen der Getränkebranche jetzt konkret brauchen

Damit die Digitalisierung der Getränke-Supply-Chain erfolgreich umgesetzt werden kann, braucht es in den Unternehmen vor allem diese drei organisatorische Voraussetzungen:

 

  • Rückhalt im Top-Management, damit Priorität, Durchsetzungskraft und Entscheidungsfähigkeit gesichert sind.
  • Abteilungsübergreifende Verantwortung, damit Digitalisierung nicht an Abteilungsgrenzen scheitert.
  • Einen pragmatischen Start mit klaren KPIs und einem messbaren Business Case, um Fortschritte sichtbar zu machen und erfolgreiche Ansätze anschließend weiter zu skalieren.

 

 

 

Praxisbeispiele mit messbarem Nutzen

Dass Kooperation, Standards und verlässliche Prozesse in der Praxis funktionieren, zeigen bestehende Lösungen bereits heute. Dort, wo Transparenz geschaffen und Informationen gemeinsam genutzt werden, entstehen messbare Effekte für Effizienz, Kosten und Nachhaltigkeit.

 

Erfolgsgeschichte GEDAT-Meldeverfahren

Welches Potenzial in der Kooperation zwischen den Marktteilnehmern liegt, zeigt das GEDAT-Meldeverfahren: Rund 2.200 Handelspartner melden indirekte Absatzdaten an rund 100 Getränkehersteller. Möglich wird dies durch gemeinsame Standards und verlässliche Prozesse, die von GEDAT bereitgestellt werden.

 

Messbare Einsparpotenziale mit getSTOCK

Welche Effekte entstehen, wenn Leergutbestände mit der GEDAT-Lösung getSTOCK transparent gemacht und Rückführungen optimiert werden, hat Huesch & Partner im GEDAT-Auftrag berechnet. Das Ergebnis: Unternehmen können ihre Transportkilometer um 25 % reduzieren und 24 % weniger CO2 im Leergut-Transport verursachen. Hochgerechnet auf die gesamte Branche ergibt sich ein Einsparpotenzial von 15,7 Millionen Kilometern Fahrstrecke pro Jahr. Das entspricht dem Jahres-CO2-Ausstoß von rund 1.400 Bundesbürgern.

 

Worauf die Digitalisierung der Getränke-Supply-Chain aufbaut

Sind die organisatorischen Voraussetzungen geschaffen, kann häufig auf bereits vorhandene technische Lösungen aufgebaut werden. Die Basis bilden vor allem drei Bausteine: 

 

1. Saubere Stammdaten als verlässliche Grundlage

Stammdaten sind die Basis für durchgängige Prozesse in der Supply Chain. Nur wenn Leergut, Flaschen und Paletten eindeutig identifizierbar sind, können Informationen entlang der gesamten Prozesskette konsistent verarbeitet werden.

 

2. Automatisierter Datenaustausch per EDI

Der elektronische Datenaustausch per EDI ist seit vielen Jahren etabliert und kann pragmatisch in bestehende Unternehmensprozesse integriert werden. EDI sorgt dafür, dass Informationen schneller, strukturierter und mit weniger manuellem Aufwand zu übertragen werden.

 

3. Eine neutrale Instanz, die Marktteilnehmer verbindet

Gerade in der Getränkebranche mit vielen unterschiedlichen Marktteilnehmern entlang der gesamten Supply Chain braucht es eine neutrale Instanz, die zwischen den Beteiligten vermitteln, Standards fördert und gemeinsame Lösungen unterstützt. GEDAT übernimmt diese verbindende Rolle und richtet den Blick auf den Nutzen für die gesamte Branche.

 

Kooperation und verlässliche Stammdaten als Grundlage für Fortschritt

Die Digitalisierung der Getränke-Supply-Chain wird also dann erfolgreich, wenn Unternehmen vor allem die organisatorischen und partnerschaftlichen Voraussetzungen schaffen. Denn die benötigte Technik ist etabliert und in den Unternehmen häufig bereits im Einsatz. 

 

Wenn Daten verlässlich für die Marktteilnehmer nutzbar sind, Prozesse abgestimmt laufen und Unternehmen gemeinsam an Lösungen arbeiten, kann echter Fortschritt für die gesamte Getränkebranche entstehen.

 

Jetzt mit der Digitalisierung Ihrer Getränke-Supply-Chain starten:

Sichere Prozesse mit getEDI realisieren
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Objektive Absatzdaten mit getDATA nutzen
Artikelstammdaten mit getITEM empfangen

16. April 2026

GEDAT-Austausch in Hamburg: Gemeinsame Lösungen für die Getränkebranche weiter voranbringen

 

Mehr Zusammenarbeit, mehr Transparenz und mehr gemeinsame Lösungen: Diese Leitgedanken standen im Mittelpunkt des Austauschs zwischen dem GEDAT Stakeholder-Beirat und den GEDAT-Gesellschaftern am 14. April 2026 im Hafen-Klub Hamburg.

 

Im gemeinsamen Dialog wurde deutlich, dass tragfähige Lösungen für die Getränkebranche vor allem dort entstehen, wo Marktakteure über Unternehmensgrenzen hinweg zusammenarbeiten und gemeinsame Ziele verfolgen.

 

Diese Themen haben den Austausch geprägt:

  • Gemeinsame Initiativen können konkrete Lösungen für die gesamte Branche hervorbringen.
  • Diese müssen auf Standards und abgestimmten Prozessen basieren.
  • Technische Vernetzung schafft dann einen Mehrwert, wenn sie partnerschaftlich genutzt wird.

Was daraus deutlich wird: Erst wenn digitale Verbindungen partnerschaftlich genutzt werden, können daraus spürbare Vorteile für Prozesse, Transparenz und Zusammenarbeit entstehen.

 

Der Austausch hat erneut gezeigt, dass gemeinsame Lösungen nicht von selbst entstehen. Sie entwickeln sich dort, wo Vertrauen, Offenheit und der Wille zur Umsetzung zusammenkommen.

 

Aus dem Treffen nehmen wir zahlreiche Impulse und Anregungen für die weitere Arbeit mit. Wir danken allen Referentinnen und Referenten sowie allen Teilnehmenden herzlich für den offenen Austausch, die konstruktiven Diskussionen und die wertvollen Beiträge.

 


14. April 2026

GEDAT-Zahlen zur Entwicklung der belieferten Objekte durch den Getränkefachgroßhandel im Außer-Haus-Markt

 

Entwicklung im Februar 2026: +2,9 % zum Vormonat / +2,5 % zum Vorjahresmonat

Hamburg, 14.04.2026. Der Getränkefachgroßhandel verzeichnet im Februar 2026 bei der Entwicklung der belieferten Objekte im Außer-Haus-Markt einen Indexwert von 95,1. Bezugsgröße ist das Gesamtjahr 2025 mit einem Index = 100. Dies entspricht einem Zuwachs von +2,9 % im Vergleich zum Vormonat Januar 2026. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ergibt sich ein Plus von +2,5 %.

 

Im Februar 2026 wurden in allen drei Betriebsformen mehr Objekte beliefert als im Vormonat. Auch im Vergleich zum Vorjahresmonat zeigt sich in allen drei Betriebsformen ein Anstieg der belieferten Objekte.

 

Entwicklung je Betriebsform in getport verfügbar

Die Entwicklung innerhalb der drei Betriebsformen Beherbergung, getränkegeprägte Betriebe und Speisebetriebe variiert. Die detaillierte Auswertung je Betriebsform steht registrierten getport-Nutzern im GEDAT-Portal zur Verfügung.

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Zur Methodik

 

Die Zahlen basieren auf der monatlichen Anzahl belieferter Objekte durch den Getränkefachgroßhandel (durchschnittliche Größe der Stichprobe von meldenden GFGHs pro Monat n=915). Gezählt wird je Objekt ausschließlich, ob im jeweiligen Monat mindestens eine Belieferung stattgefunden hat. Berücksichtigt sind Lieferungen in Betriebe unterteilt auf die Schwerpunkte Ausschank von Getränken, Verkauf von Speisen und Beherbergung. Dabei ist zu beachten, dass die Übergänge fließend sind und viele Mischformen existieren. Betriebsformen mit dem Schwerpunkt Getränke umfassen neben der klassischen Kneipe auch Cafés, Bars und Gaststätten mit einer eingeschränkten Speisekarte. Betriebsformen mit Schwerpunkt auf Speisen sind Restaurants und etwa Systemgastronomie, Rasthöfe, Imbisse. Zur Beherbergung zählen Betriebe mit jeglicher Ausrichtung auf Übernachtungen wie Hotels, Pensionen oder Jugendherbergen.

 

Beginn des Betrachtungszeitraums ist das Jahr 2025, dessen Anzahl belieferter Objekte den Indexwert 100 darstellt. Über den Indexwert wird die relative Veränderung der Anzahl belieferter Objekte pro Monat im Verhältnis zum Ausgangsmonat ausgedrückt. Ein Index von 110 bedeutet eine Veränderung von +10%, ein Indexwert von 90 bedeutet eine Veränderung von -10% zum Ausgangswert.

 

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